Die Psychologie informiert ...
... über die goldenen Regeln für einen erholsamen Schlaf
2. Oktober 2024
Eine gute Schlafqualität ist ein wesentlicher Faktor für unser körperliches und psychisches Wohlbefinden. Nicht selten kommt es aber durch Erkrankungen oder andere Stressoren (Konflikte, Arbeits- oder Lernstress, Entscheidungsschwierigkeiten, etc.) zu einem erhöhten Erregungsniveau (z.B.: Gedankenreisen, Muskelverspannungen, Unruhe) und eine zufriedenstellende Schlafqualität wird verhindert.
Folgende Tipps zur Schlafhygiene können helfen einen gesunden Schlaf zu fördern und das Auftreten von gestörtem Schlaf zu verhindern.
Was kann ich tun, um meine Schlafqualität zu verbessern?
- Seien Sie regelmäßig körperlich aktiv! Powern Sie sich untertags aus für ein leichteres Einschlafen am Abend!
- Sorgen Sie im Schlafzimmer für angenehme Atmosphäre (Temperatur, Lärm, richtige Bettwaren, etc.)! Achten Sie besonders in den Sommermonaten auf eine angenehm kühle Raumtemperatur!
- Halten Sie sich an regelmäßige Aufsteh- und Bettgehzeiten (+/- 30 min)!
Diese Regel ist umso wichtiger für Menschen, die bereits unter Schlafstörungen leiden. - Nutzen Sie das Bett nur zur Erholung: zum Schlafen, Lesen oder für Zärtlichkeiten!
- Gehen Sie nur schlafen, wenn Sie wirklich müde sind!
- Schaffen Sie zwischen dem Alltag und dem Zubettgehen eine „Pufferzone“!
Nehmen Sie sich vor dem Zubettgehen Zeit für entspannende Tätigkeiten! - Schließen Sie vor dem Zubettgehen den Tag gedanklich ab! Wenn dies schwerfällt, schreiben Sie sich eine To-Do-Liste für den nächsten Tag oder führen Sie ein Tagebuch.
Was sollte ich besser vermeiden?
- Trinken Sie 10h vor dem Zubettgehen keine koffeinhaltigen Getränke (Kaffee, Red Bull, etc.)!
- Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen!
- Vermeiden Sie Tagschlaf! Powernapping untertags bis max. 20 min ist ok.
- Vermeiden Sie zu große Mengen Alkohol! Alkohol kann zwar das Einschlafen beschleunigen, unterdrückt aber die Tiefschlafphasen und führt zu Schlafunterbrechungen.
- Rauchen Sie nicht kurz vor dem Schlafengehen! Zigaretten stimulieren das Nervensystem und unterdrücken so den Schlaf.
- Schauen Sie in der Nacht nicht auf den Wecker oder eine andere Uhr!
- Vermeiden Sie lange Wachphasen im Bett! Wenn das Einschlafen längere Zeit nicht gelingt oder längere Wachphasen in der Nacht auftreten, stehen Sie auf und gehen Sie einer angenehmen Tätigkeit nach. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie müde sind.