Die Ernährungsberatung informiert ...
... über Spargel
3. April 2026
Spargel wird auch als „weißes Gold“ bezeichnet
Anbau und Ernte:
- Die Spargelsaison ist von April bis Juni
(Sprichwort: „Sind die Kirschen rot, ist der Spargel tot) - Grüner Spargel wächst im Gegensatz zu weißem Spargel über der Erde.
Weißer Spargel wird geerntet bevor er an die Erdoberfläche gelangt. Deshalb wird der weiße Spargel meist geschält, da dieser Teil oft sehr holzig und bitter ist.
Grüner Spargel muss nur im unteren Drittel geschält werden. - Die Ernte ist sehr aufwändig und wird meist nur händig durchgeführt.
Inhaltsstoffe:
- Spargel ist gesund, besteht zu 93 % aus Wasser und enthält sehr viel Kalium, wodurch er sehr harntreibend wirkt (Vorsicht bei Nierenerkrankungen).
- Spargel muss bei Hyperurikämie bzw. Gicht NICHT gemieden werden.
- Für den typischen Geschmack ist die enthaltene Asparagusinsäure verantwortlich. Durch den Abbau von Asparagusinsäure im Körper entstehen schwefelhaltige Verbindungen, wodurch der typische Uringeruch hervorgerufen wird.
Lagerung:
- Spargel sollte möglichst frisch verzehrt werden. Er hält sich im Kühlschrank jedoch
2-3 Tage, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch einwickelt. Bei Bedarf kann er auch eingefroren werden. - Frischetest: Die Spargelköpfe müssen geschlossen sein und dürfen nicht aussprießen. Frischer Spargel quietscht, wenn man zwei Stangen aneinander reibt (dann hat er im Inneren noch genügend Feuchtigkeit).